we make IT-Erfolgsstory für den Weltmarkt auf dem 11. Technologie Transfer Tag Berlin-Brandenburg: EXPO 2015 wir kommen!

Quelle: ZAB GmbH

Das Brandenburgische F+E-Verbundprojekt „proFIF“ aus einer Projektgruppe der TH Wildau und dem Unternehmen Kieback & Peter GmbH & Co. KG Mittenwalde war d a s Vorzeigeprojekt schlechthin auf dem 11. Technologie Transfer Tag am 05.06. im Fraunhofer IPK.

Die Erfolgsstory begann am 14.07.2006, als Christoph Irrgang von der IHK Berlin die Gründung des neuen Themenfeldes „Mobilität und Kommunikation“ in Abstimmung mit dem Sprecherrat der Standortinitiative „we make IT Berlin-Brandenburg“ moderierte. Der dort gewählte zum Sprecher gewählte Vorstandsvorsitzende der FrEqUeNz eG.,  Jörg Lorenz, übernahm im Mai 2007 in dieser Funktion die Ausgestaltung der Arbeitsgruppe 5 „Verbraucher und IT“ des Brandenburgischen IKT-Dialogs, der am 27.09.2007 unter Beteiligung des damaligen Brandenburgischen Wirtschaftsministers Junghanns im Hasso-Plattner-Institut in Potsdam-Babelsberg stattfand.

In den folgenden Jahren wurde dieser Ansatz zur endverbraucher-orientierten Forschung und Entwicklung kontinuierlich und zäh verfolgt: Zunächst wurde ein e.V. aus KMU der Region gegründet, die sich zum Netzwerk „MOBKOM“ zusammen schlossen und im Rahmen einer GRW-Maßnahme das Thema „CO2-Minimierung“ schon 2007 als „Themenkachel“ verabschiedeten. Geliefert hat das Netzwerk neben einer Erfolgsstory zum Thema „Restmüll“ aber auch eine Potenzialanalyse eines weiteren „Verbraucher und IT“-Themas: Die Einsparung von Heizenergie im gering investiven Bereich. Dies bedeutete, dass alle Mietparteien, auch in sozial schwachen Strukturen, eine eigene, finanzierbare  Option zur Gestaltung, zur Senkung des Treibhausgases CO2 erhielten. Frei nach dem Motto: „Wie können alle Endverbraucher zur Verbesserung der Klimabilanz beitragen?“ wurden weltmarktfähige Anwendungsfälle mit völlig neuartigen Aktoren und Sensoren auf Basis der EnOcean-Technologie konzipiert.In Mieterstädten wie Potsdam, Berlin und andernorts ein alltagstauglicher Interessenspunkt zur politischen und wirtschaftlichen Gestaltung.

Auf eigene Kosten der Mitglieder, sprich ohne Inanspruchnahme von GRW-Netzwerkmitteln des Landes, wurden viele Pilotprojekte ausgesucht, ausgestattet, mit einem jeweilig ausgesuchten Referenzbaukörper verglichen und so eigene Felddaten im Vorfeld eines F+E-Projektes  gesammelt. In jahrelanger Kleinarbeit entstand im Dialog mit den Wohnungsverbänden und dem ETI-Arbeitskreis der IHK Potsdam  ein praxisnaher Lösungsansatz. Gering investiv wurde dieses Produkt durch die dann weiter erforschten Details im Rahmen eines F+E-Projektes mit dem Namen „proFIF“.

Minister Junghanns bestärkte die Beteiligten bei seinem Besuch in der Leiterplattenbestückung in Mittenwalde am 18.07.2008, diesen Weg konsequent zu gehen. Matthias Richter von der TH Brandenburg und die Berater der ZAB, allen voran Rainer Bohnert, halfen tatkräftig mit bei der Konzeption des Antrages, welcher nach eineinhalbjähriger Vorbereitung 2009 eingereicht und 2010 bewilligt wurde.

Der Fördermittelgeber war dann der neue Minister Ralf Christoffers. Auf dem Berlin-Brandenburgischen Gemeinschaftsstand der Cebit in Halle 26 konnte sich der Minister erste Details von der Leitprofessorin der TH Wildau, Birgit Wilkes, vorstellen lassen.

Zum 11. Technologie Transfer Tag Berlin-Brandenburg wurde das Projekt nun der heimischen Wissenschaft vorgestellt: Neben dem MOBKOM-Stand stellte auch die TH Wildau die Projektdetails auf einem Display aus.

Im Plenum konnte Jürgen Maaß, Entwicklungsleiter von Kieback & Peter, die Eckpunkte dieses „großen F+E“-Verbundvorhabens“ zusammen mit Birgit Wilkes erläutern: simplifizieren statt komplizieren! Doch was so einfach scheint, ist hoch komplex.

Durch die tatkräftige Unterstützung des EEN-Büros Frankfurt (in Person von Frau Malgorzata Krüger) wurden erste internationale Institute aufmerksam. Auf diversen weiteren EEN-Veranstaltungen der fleißigen Helferinnen der EEN-Stabstelle Berlin kamen erste Projektgespräche mit Fachanwendern zustande. Top 1 ist die Anfrage aus Mailand, diesen Anwendungsfall

– erst für zwei Betriebsjahre in Mailänder Wohnungsbeständen zum Zweck des Sammelns von lokalen Praxisdaten diese Lösung zu installieren und die Absenkraten zu ermitteln

– danach die Lösung in den Deutschen Pavillon einzubringen um sich

– letztendlich einen EXPO-Preis dafür abzuholen.

Yes, we can! Brandenburg ist bereits im Bereich der „Renewables“ europäische Spitze; deutscher Spitzenreiter sowieso. Nach der EXPO 2015 soll dies auch für den Bereich „Energieeffizienz“ gelten. Das Netzwerk MOBKOM wird alle Beteiligten aus Politik und Wirtschaft unter der Federführung des Berlin-Brandenburgischen Energieclusters an einen Tisch holen, um hier frei nach dem Motto „sustainable cities“ der Welt zu zeigen, wie sich deutsche Spitzentechnologie auf EnOcean-Basis durchsetzt.

Die Fehler bei der verpassten Vermarktung des Transrapid, beim mp3-Protokoll und der CD wollen wir nicht wiederholen: unser Standort soll die Werte der umgesetzten F+E am Weltmarkt abschöpfen: Arbeits- und Fachkräftesicherung, Alleinstellungsmerkmale, Ansiedlung von Zulieferern und nicht zuletzt: Umsatz!

Die Erfolgsstory wird fortgeschrieben!

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Über mobkom

CEO MOBKOM e.V. Potsdam
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